Es waren glaube mit die geilsten Tage die ich je erlebt habe. Es war so gut wie Perfekt.
Der Grund war das Thomas und Mareike geheiratet haben und Jonas und ich durften Trauzeuge sein.
Aber neben dem Highlight gab es noch so viele andere Unternehmungen, Gespräche oder noch ein 18 Geburtstag. Es ist fast nicht in Worte zu fassen.
Ich werde erstmal nur mal Worte aneinander fügen und noch Paar Bilder Posten. Vielleicht wird der Rest noch später folgen.
Es fing mit dem Dienstag an.
Ich fuhr zu Lenzes (Eltern von Mareike) und dort half ich mit einem ihrer Brüder und Thomas für den Umdrung am Mittwoch vorzubereiten.
Wie wir dann fertig waren. Machten wir noch ne kleine Weinprobe und ich konnte mal noch mit beiden bisschen reden wie es so vor der Standesamtlichen Hochzeit ist. Das lustige war wo wir geredet haben in der Scheune und hinter uns sah es wie eine Rumpelkammer aus.
Später kam dann noch Jonas (Bruder von Mareike und Trauzeuge und unser 3 Mann im Dreierfreundschaftsgespann) und weil wir uns spontan entschieden bei Lenzes alle zu pennen und noch Sekt zu trinken fuhr ich unser Auto nach Hause und ging dann mit Jonas, Thomas und ich wieder nach Gershasen und hatte ein seeeehr lustige Abend auf dem Scheunenboden (keine Ahnung wie wir drauf kamen dort mal zu schlafen) und mit paar falschen Sekt.
Mittwoch
Morgens bin ich dann schon mit Thomas Brötchen einkaufen gewesen. Dann noch mit Tobias (Mareikes ältester Bruder) Getränke für Abends einkaufen und dann ging es schon zur Standesamtlichen Trauung. Was soll ich da sagen es war einfach wunderbar. :) :) :)
Abends hieß es dann Feiern mit den Freunden. War ein lustiger Abend.
Jetzt ging es wieder in die Scheune zu pennen :).
Donnerstag
Heute war ich mal wieder bisschen länger zuhause. Gegen Abend ging es dann zur Jule, einer aus unserer Jugend und ne gute Freundin von uns allen. Dort haben wir alle gemeinsam in den 18 Geburtstag von ihr reingefeiert. Sogar noch ein Freund (Martin) von mir Thomas etc. kam aus Hamburg herruntergefahren, da er auch zur Hochzeit eingeladen war.
Abends schliefen wir jetzt schon zu 4 auf dem Dachboden bei Lenzes :D
Freitag
Heute hieß es viel helfen. Beim Saal vorbereiten. Aber auch in der Wohnung von Mareike und Thomas musste noch viel gemacht werden. So habe ich und noch mehrere dort mit Thomas das Bett aufgebaut, den Schrank und noch vieles mehr. Und da uns abends um 12 Uhr noch nicht langweilig war versammelten sich paar der Jungs bei uns im Haus und es startete noch ein gemütlicher Spielabend.
Abends schliefen wir sogar in unseren eigenen Betten
Samstag:
Martin und ich besuchte noch das Teemobil Team, welches gerade bei uns um die Ecke liegt und da es ziemlich warm war sprangen wir noch kurz in den Wiesensee bis es wieder zu Lenzes ging um bei den Letzten dingen anzufassen.
Dann ging es zur Hochzeit.
Was soll ich dazu sagen. Es war ein super schöner Gottesdienst. (habe keine Photos gemacht). Lustige und passende Predigt und Mareike hat Thomas noch ein Lied gesungen :) Einfach nur schön.
Dann ging es im Auto corso weiter. Im ersten Caprio Thomas und Mareike und im 2 folgten die Trauzeugen :) Also ich und Jonas. War ne geile Aktion.
Die Feier. Hier kann ich nicht mehr viel sagen. Es würde einfach alles sprengen. Es gab ein Wettkampfabend. Zwischen den unterschiedlichen Tischen. Es war einfach lustig. Dazu gab es noch viele Beiträge (von der Jugend, ein Lied von Thomas etc...).
Was auch sehr lustig war, war das jeder von sich ein Photo machen lassen sollte, bei dem er aus einer Kleidertruhe sich lustige Sachen herausnahm. --> Schaut selber.
Sonntag: Ging es dann wieder früh raus, weil Martin schon wieder fahren musste und ich habe es dann noch in Gottesdienst geschafft. Nach dem Gottesdienst gab es dann das restliche Hochzeitsbuffe für die Gemeinde wie auch für die Hochzeitgesellschaft die noch da war.
Tja so in etwa waren meine Tage.. ...
Montag, 25. Mai 2009
Was für Tage!!!
Sonntag, 17. Mai 2009
In den SINN gekommen
Es gibt einfach viel zu viele nette Menschen auf der Erde :)
Man unterhält sich mit jemand den man nicht kannte oder trifft jemand nach Jahren wieder und fragt sich im inneren wie gerne würde ich öfters mit dieser Person Zeit verbringen und mit ihr/ ihm reden.
Oder ich bekomme jemanden nur am Rande mit uns sage zu mir selber: „Die Person ist aber auch wirklich sehr nett“
Aber das macht es nicht gerade Leichter. So geht es mir wenigstens. So würde ich oft gerne mit viel mehr Menschen Kontakt halten können, wie ich kann.
Sei es Mitstudenten, Ehemalige Schulkameraden, frühere beste Freunde, neue Bekanntschaften, Verwandte, Familie, die Person die ich letzten auf der Straße gesehen habe oder wenn auch immer.
Es geht einfach nicht.
Aber jetzt deswegen den Kopf in den Sand zu setzen ist auch falsch. Ich bin glücklich das ich überhaupt so etwas von mir behaupten kann, das es zuviele sind. Was wäre den wenn es zu wenig wären?
So geht das Leben weiter und weiter und wir Leben bzw. sollten auch weiter Leben. Das bedeutet jeden Tag in etwas "neues" hineinzugehen und uns darauf einstellen und nicht der Zeit hinterherzuleben oder schon lange vorrauszusein.
Übrigens: Früher (schon sehr viel früher, sagen wir mal im AT) war das alles noch anders. Da hat ein Mensch im Durchschnitt so viele Menschen in seinem ganzen Leben gesehen, wie wir in unserer Stadt in etwa an einem Tag sehen.
Heute habe ich noch zu jemanden gesagt für mich wäre es schon fast ein Paradies, wenn ich nur zu den Menschen die ich nett finde, so ein Kontakt pflegen könnte wie zu meinen besten Freunden.
Glücklicherweise gibt es in der Ewigkeit kein 24 Stunden Tag.
Ich freue mich schon!!!
Und solange muss ich lernen Prioritäten zu setzen, so schwer es auch ist.
Montag, 4. Mai 2009
BeWeGt
Diesen Satz habe ich vor paar Tagen in einer Zeitschrift gelesen und er hat mich bewegt und fasziniert.
Ich finde er spiegelt soviel wahres wieder. Ich versuche alles mögliche gut und richtig zu machen, aber ich übersehe sooft was Jesus gemacht hat. Wie oft dreht sich meine Welt und mein Denken nur um andere Christen und um die Gemeinde etc. . Dabei ziehe ich mich mehr und mehr aus dem "Leben" zurück.
Oder man kann es auch so sehen, dass ich als Christ versuche Jesus ähnlicher zu werden, aber wie oft sehe ich mich ganz andere Dingen nachzueifern.
- So ist Jesus arm geworden und hat einfach gelebt.
- Ich versuche reicher zu werden, noch komfortabler, das nächste Ziel immer im Fokus und das obwohl ich schon in einem der reichsten Länder der Welt lebe und es mir wirklich Top geht.
- Jesus lebte, unterhielt sich und speiste mit denen die in der Gesellschaft nicht akzeptiert waren.
- Wie schwer fällt es mir oder uns Menschen zuzuhören die es benötigen oder Anders sind wie wir.
Er hatte keine Frau. (soll nicht heißen, dass wir nicht mehr heiraten sollen :) )
Jesus hatte kein festen Wohnsitz.
Jesus war ein Provokant und sagte was er dachte. (Das war damals noch weniger normal wie es heute schon ist)
Und was machen wir/ich? Was wünsche ich mir?
Man lebt für sich selber und zu seinem Eigenutz in seiner kleinen Welt.
Ich glaube es ist schwierig, aber nicht unmöglich wieder mehr unter den Menschen zu leben.
Freitag, 1. Mai 2009
Mai Wetter
Nach dem Mittagessen bin ich mit den Inliner zum Niederweimer See. Wollte mich dort mit paar Jungs von SRSsportextrem Team treffen. Nunja ich hatte mich in der Wakeboardanlage vertan und wollte dann auch nicht noch viele Km weiterfahren bis nach Heuchelheim. So chillte ich dort gemütlich am See und schaute mir die Wakeboardkünste der dortigen Leutchen an. War schon sehr schön und spannend. Bin mal gespannt, ob ich die Zeit und das Geld aufbringen werden es irgendwann auch mal selber auszutesten.
Wir hatten einfach super geniales Wetter. Okay bis ich es irgendwann hörte zu Donnern und es kam eine große Gewitterfront von Marburg. Ich lag noch meine 20 Minuten gemütlich auf dem Sandstrand bis ich mich dann aufmachte Richtung Marburg.
Mitten auf dem Weg fing es dann an. Erst schön langsam und wurde immer Stärker. Es HAGELTE was der Himmel nur hergeben konnte, da ich dann noch schön in der Mitte war von meinem Weg und weit und Breit nichts war um sich unterzustellen ging es für mich einfach immer weiter.
Dabei sind dann auch die Bilder entstanden. Ich wüsste nicht das irgendetwas noch Trocken war. Aber es war auch irgendwie mal ziemlich lustig.
Donnerstag, 23. April 2009
Schick essen im Mc Donalds ?!!
Letzten Samstag sind Thomas, Jonas, Katha, Mareike, Samira, Nikolai, Henny und ich in Papenburg gewesen und haben den Bruder von Jonas, Mareike und Henny besucht, der dort seit kurzem Jugendreferent ist. Da die Mädels geplant hatte noch Schick wegzugehen an dem Wochenende ging es mit dem Papenburger Jugendkreis zusammen halt in den Mc Donalds :)
So nahmen wir Servierten, Weingläser, Besteck, Tischdecken, Kerzen, Teller, Messer und Kabeln mit. Man soll ja nichts dem Zufall überlassen. Jeder warf sich in Schale und dann ging es ab. Voran Jonas, Tobias und ich mit Sonnenbrillen und den jeweiligen Utensilien.
Die Leute schauten vielleicht komisch :). Sogar der Manager kam und sagte das er so was noch nie erlebt hätte und wir die Kerzen nicht anmachen sollten.
So sassen wir da, im Jackett oder Abendkleid, tranken unsere Cola aus dem Weinglas, assen die Bürger mit Messer und Kabel und hatten einfach jede Menge Spass.
Montag, 20. April 2009
knapp 1600 km in den letzten 4 Tagen..
Zuerst ging es von Westerburg nach Leer, auf die Goldene Hochzeit von Oma und Opa. Dort durfte ich dann Chauffeur mit meinem Bruder spielen. Dies bedeutet für Nikolai und mich Oma und Opa abzuholen wie es sich gehört mit Zylinder und Anzug und schönen Auto. Wir hielten ihnen die Türen auf und sie wurden vorbildlich mit "Sie" angesprochen. So geleiteten wir sie zum Gottesdienst und danach weiter zum Hotel, wo das Festgelage :)wie auch Spiel und Spass stattfand.
War eine klasse Goldene Hochzeit und super geniales Essen.
Nächsten Tag hieß es dann Direkt nach Cuxhaven (Dünenhof) zu fahren. Weil dort ein Freund von mir FSJ macht. So habe ich ihn und noch paar andere Freunde die direkt aus dem Westerwald kamen ihn (Jonas) besucht und gemeinsam am gleichen Tag wieder mit ihnen nach Papenburg (über Leer), wo sein Bruder Jugendreferent ist. Abends waren wir dort Schick im MC Donalds essen. (Mehr dazu später)
Und Sonntag hieß es dann wieder von Leer, wo wir geschlafen haben, wieder zurück nach Westerburg. Dort hat meine Handballmannschaft schon auf mich gewartet und es ging direkt wieder nach Schweich zu einem Handball spiel.
Es waren sehr volle Tage, aber auch sehr schöne Tage mit meinen Freunden, Geschwistern, ob im Auto oder bei den unterschiedlichen Unternehmungen.
Donnerstag, 16. April 2009
Die Cowboys aus dem Westerwald
Freitag, 10. April 2009
1 Jubiläumstag und der etwa andere Gottesdienst
Der Tag neigt sich schon dem Ende entgegen und was ist geblieben eine schöne Erinnerung an diesen Tag.
So war meine Familie an diesem Tag hier und wir hatten eine wirklich schönes Zeit zusammen. Besonders das Mittagessen in der Sonne auf dem Marktplatz von Marburg war sehr angenehm, wie auch die Gespräche dabei.
Nachmittags ging es dann in den Gottesdienst in der Stadthalle der unter dem Titel „Cross Art“ stattfand.
Es war mal ein ganz anderer Gottesdienst und zwar wurde er im Stil eines Kunstvortrag/Kunstinterpretation vorgetragen. Grob gesagt :)
Ich fand es mal etwas ganz interessantes, auch wenn es jetzt nicht mein Stil war. Aber ich bin mir sicher, dass der ein oder andere konnte sich so aus dem Gottesdienst, durch den Bildhaften Bezug mehr aus der „Predigt“ nachhause nehmen könnte.
Ein einziger Gedanke der mir noch dazu kam ist aber eher etwas kritisch.
Für wenn war dieser Gottesdienst genau???
Ich hatte oft den Eindruck das der Gottesdienst von einer „Elite“ für eine „Elite“ gewesen war. Für den etwas gehobenen Bürger.
Aber was ist wenn ein „normaler“ oder vielleicht ein etwas „unnormaler“ Bürger durch die Einladungsaktion in den Gottesdienst gekommen wäre.
Ich bin mir sicher er hätte sich teilweise recht unpassend gefühlt, besonders weil jeder bis ins letzte Hemd gestylt war. Wie hätte ich so jemand angeschaut? Oder noch viel schlimmer was hätte ich gedacht: Der passt hier nicht rein? Was macht der den hier?
Ich finde es krass wie viel wir/ich auf Äußerlichkeiten in unserer Gesellschaft achten.
Ich versuche zwar oft mir bewusst zu machen wie Jesus einfach gelebt und gehandelt hat, aber es ist dennoch schwierig. Was hat Jesus für einen erniedrigen Tod auf sich genommen für jeden einzelnen. Niedriger verachtender ging es einfach nicht mehr. Aber noch viel krasser, wie arm und normal hat er gelebt. Er war so oft mit den Ärmsten der Ärmsten umgeben oder hat sich mit den Ausgestoßen zusammen gesetzt. Und was mache/denke ich heute? Wir oft denke ich/wir genauso wie die Pharisäer?
Danach hieß es Bye Bye zu sagen zu meiner Familie.
Da aber noch ein Freund von mir zu Besuch gekommen ist heute Nachmittag ging es dann gemeinsam mit ihm zurück. Wir beide hatten dann noch ein gemütlichen und schönen Abend bis jetzt :).. Es geht nämlich noch in die Stadt.
Donnerstag, 9. April 2009
Tabor wird 100
Tabor feiert an diesen Ostertagen das 100 Jährige Jubiläum. Es ist ein großer Akt. Wir rechnen über die nächsten Tagen mit mehrern Tausend Leuten. So wird es mehre Veranstaltungen geben. Am Sonntag ein knapp 3 stündiges Theaterstück (mit viel Aktion) in dem gezeigt werden soll wie Tabor entstanden ist und wie es sich weiter entwickelt hat. Auch ich werde hier mitspielen. So hieß es für mich heute schon am 3 Uhr Generalprobe die 1. Und jetzt gleich die 2. Bin schon recht Müde. Aber ich freue mich auch aufs Jubläum und die vielen unterschiedlichen Leute die kommen und die alle hier dazu gehören. Am Montag werden dann knapp 2000 Leute erwartet, die dann im Hauptgebäude und in den vielen Liveübertragungsräumen die "Show" miterleben dürfen.
Mal sehen wie es wird.
Hier ist ein Link zu dem Liveblog von Tabor.
Live-Magazin zum Jubiläum
Mittwoch, 1. April 2009
JUGO
Sonntag, 22. März 2009
Was ein Film alles lostreten kann...Glaube, Placebo, Wunder, Aberglaube???
Erstmal zum Film. Ich finde es einfach krass, dass der schon ab 6 Jahren freigegeben ist. Ansonsten ist der Film recht interessant, aber auch genauso fragwürdig. Besonders wie er mit den Fragen von katholischem Glauben, Aberglaube, Ehe und so weiter umgeht.
Aber im Anschluss ergab sich eine doch sehr gut Gesprächsrunde.
Wunder, Wunder Einbildung?
Schon mal vom dem Placebo- Effekt gehört? Ich ja.
Und dies hat auch Auswirkungen in meinen Glauben in der Hinsicht, dass ich in einer Gesellschaft aufgewachsen bin in der man lernt alles zu Hinterfragen und uns somit auch so vieles wieder ausreden.
In anderen Kulturen ist es dann wiederum ganz andersrum, dort hat man den Eindruck das Gott viel mehr eingreift. Gibt es dort ein größeren Placebo Effekt? Oder glauben die Leute einfach mehr oder kann es einfach sein, dass es dort einfach mehr gebraucht wird. Ich finde dieses Thema spannend. Ich kenne es aus meinem eigenen Leben in vielen Situationen, in der ich mich Frage was war dies Jetzt??
Gibt es den Wunder oder basiert alles was ich als Wunder definieren würde auf einen Placebo- Effekt und Einbildung?
Ich finde es gibt zwei verschiedene Übertreibungen. Die einen Versuchen alles direkt in die Göttliche Schiene einzuordnen. Und die anderen versuchen einfach alles zwanghaft logisch zu erklären, auch wenn es dafür einfach keine Möglichkeit mehr gibt.
Aber vergessen wir nicht auch die großen Ereignisse so schnell in unserem Leben wieder ? Wie oft sind wir noch nicht mal über die dankbar? Vielleicht sollten wir einfach mehr mit Gottes wirken rechnen und mehr dankbar sein??
Da wir Musik nebenbei hörten kam genau bei dieser Frage die wir diskutierten das Lied:
Das Privileg zu sein von Samuel Harfst
--> Placebo oder Gottes Antwort?
Ich bin mir sicher Gott kann auch unsere Placebo- Effekte benutzten, wir sollten aber auch lernen Dinge zu Hinterfragen und kritisch zu sein. Wofür hätten wir sonst einen Verstand.
Die Fortsetzung unseres Gespräches befasste sich mit dem Thema:
Aberglaube und Glaube
Was ist eigentlich in meinem Christlichen Glauben anders wie zum Aberglaube? Ich Glaube nicht an Horoskope, aber darauf das Gott mir was durch die Bibel sagt? Bilde ich mir meinen Gott nur ein und habe Angst mit der Logik daran zu gehen? Was ist der Unterschied zu anderen Glaubensrichtungen?
(Ich kann nur sagen das wir 3 die Angst derzeit gar nicht haben, aber wir wollten uns darüber mal kritisch austauschen. )
So fragten wir uns wie können wir unseren Glauben lebendig und authentisch weitergeben. Ohne ein eigenen Zwiespalt nach Außen darzustellen. Der sich darin spiegelt, dass man im Christlichen Glauben nichts hinterfragt, aber im Alltag jedes Wort und jede Geschichte tausend mal umdrehen würde.
Ich will ich nicht in 2 verschiedenen Welten leben, sondern in einer und dies auch weitergeben. Weil ich Fragen über den Christlichen Glauben lösen will und nicht durch meine Art und Weiße/ Lebenstil aufwerfen will.
So finde ich ist es auch von Vorteil wenn jeder Christ und jede Person sich wenigstens einmal in seinem Leben mal hinsetzt und versucht sein eigenen Glauben/Unglaube mit seiner kompletten Logik zu erklären und nicht vor der Angst zurückweicht, dass er fallen könnte.
Ich meine wie kann man/ich sonst lebendig von meinem/seinem Glauben erzählen. Wenn ich selber mir die Gedanken noch nie gestellt habe.
Ich bin froh das ich dies schon des Öfteren gemacht habe. Aber ich bin auch dort noch am Lernen. Aber ich finde es auch einfach schön, dass ich von Berichten erzählen kann die einfach unbeschreiblich sind. Ich weiß das es einen Gott gibt und bin froh ihn haben zu können.
Trotz Placebo und Fragen.
So finde ich dies sehr wichtig, dass dies einem bewusst wird.
Gefreut hat mich auch dazu die Vorträge die ich am Wochenende hören konnte von den Jubilaren (alte Prediger etc. von Tabor) die so viele krasse Wunder und Heilsgeschichten teils auch erzählt haben.
Aber wie heißt es so gut, man kann kein Glaube testen ohne ihn auszuprobieren.
"Ich kann einen Stuhl aus tausend Winkeln betrachten. Ich kann ihn von oben bis unten berechnen, dennoch werde ich erst wissen, dass dieser hält wenn ich mich draufgesetzt habe. So ist es auch mit dem Glauben, ich muss einen ersten Schritt machen, sonst bringt mir alles drüber nachdenken nichts. "
Ich wünsche dir/mir viel Erfolg beim lebendigen Glauben. Aber lerne genauso deinen Glauben und Überzeugungen mal Richtig zu Hinterfragen, erst so wirst du andere, denke ich, verstehen können.
Samstag, 21. März 2009
Flashmob

Gestern um 15:30 war es soweit. Samuel und ich haben uns bei unserem ersten Flashmob beteiligt.
Auf dem Weg zum Ratplatz waren wir schon recht gespannt wie es den werden würde. Wir kannte es vom hören sagen und aus vielen Videos aus dem Internet. Jetzt aber dürfte wir selber Teilnehmen und so unseren Studentenalltag ein wenig auffrischen.
So waren wir um kurz vor halb am Marktplatz und uns erwarten viele Studenten die den gleichen Plan hatten wie wir. Jeder versuchte sich irgendwie unauffällig am oder in der nähe des Markplatz aufzuhalten. Beim Lesen von uninteressanten Büchern, unterhalten und etc. .
Dann war es 15:30 und es ging los. Nach einen abgesprochenen Zeichen liefen knapp 60-80 Studenten mit Kissen bewaffnet in die Mitte des Marktplatzes und machten eine Kissenschlacht. Samuel und ich waren von Anfang an dabei. Es war eine große Gaudi, aber auch anstrengend. Besonders lustig waren die Blicke der Außenstehenden, die von der ganzen Aktion nichts wussten. Auf dem Rückweg hatten wir viel zu lachen und hatten ein weiteres schönes Erlebnis mehr auf dem Kerbholz.
Hier das Video dazu: Video Marburg Flashmob
Hier noch ein Pressebericht: Pressebericht
Abends hieß es dann sich zu einer LAN im Klassenraum zu treffen. Dies ging dann auch noch recht lang bis in die späten Morgenstunden......
Freitag, 20. März 2009
Abend Programm in Marburg
Nachdem ich gestern Nachmittags schon wunderschön mit einem aus dem 4 Jahr Inliner gefahren bin. Stolze 25-30 Km ging es Abends weiter zu einem anderen aus dem 4 Jahr. Dort hieß es ein Playstation battle auszutragen :). 3 aus dem 4 Jahr und ich der Ersti :). Später gegen Abend habe ich dann noch Verstärkung von einem aus dem 2 Jahr bekommen.
Wir hatten 2 Playstation und 2 Fernseher so das 4 Leute immer spielen konnten. Es war so eine große Gaudi und Spass. Wir haben eigentlich nur Kampfspiele gespielt und mit unseren Schreien und herumgedrücke (noch positiv ausgedrückt) auf den Controllern sicher auch die Mieterin unter uns gestört. Aber es hat soviel Spass gemacht. Gewonnen hat meistens der, der am schnellsten irgendwas auf seinen Controller getippt hatte :D. Da wir alle nicht so die Ahnung hatten, war es einfach nur lustig und recht ausgeglichen. Nach über 4 Stunden kamen auch die ersten Verlusterscheinungen zu Tage. Die Daumen schmerzten wie auch die Unterarme und dazu heute morgen noch der Hals vom Geschreie :). --> Aber es hat sehr viel Spass gemacht. Freue mich schon auf das nächste Inliner fahren und Playstation spielen mit den Jungs.
Heute Abend hieß es auch noch mal die Zeit nutzen, da ich morgen erst zur 4 Stunde Uni habe. So ging es zu 4 (Anni, Verena, Samuel und ich) ab ins Mexcali zur Karaoke Show. Tja dort angekommen haben wir uns in unterzahl gefühlt und zwar als Deutsche. So waren viele Spanier, Amerikaner aber auch aus anderen Nationen Leute da. So wurden alle möglichen Sprachen gesprochen und es sah schon nach einem Geselligem Abend aus. So wurde es dann auch. Wir hatten Glück und bekamen noch einen Schönen Platz und so hieß es zuhören, Lachen und amüsieren. Anni u
Was für eine Kulturenvielfalt hier in Marburg habe ich mir nur gedacht..... Und jetzt heißt es wieder weiterstudieren, dass sollte ja auch nicht vergessen werden :)
YMCA kennt wohl wirklich Jeder :)
Freitag, 6. März 2009
Nur ich oder doch noch mehr?
Besser gesagt was bringe ich Leute die nicht meine Freude sind. (Bei den Freunden ist dies ja meistens klar)
Aber ganz besonders die Personen die schon lange eine Wegstrecke mit mir gehen oder mal gegangen sind. (Schule, Handball, Uni, Nachbarn, Bekannte, Gemeinde .....die Liste ist Lang).
Was für ein Gefühl/Eindruck gebe ich Menschen dir mir begegnen ??
- Abblockend (da ich besser bin)
- Oberflächlich
- Zu cool
- Der nutzt mich aus
- Auf ein guten Smalltalk
- Positiver Eindruck der doch schnell wieder verweht
- Stützend, dienend, offen für Alles
- erstmal gut aber dann doch net
- Egozentrisch
- Joa den kannte ich mal
- Der hat mich sowieso schon in eine Kategorie gesteckt!
Oder konnte ich doch bleibende Dinge hinterlassen und die Menschen mit „Formen“
Zeige ich selber Menschen in meiner Umgebung selber wie ich sie schätze ?!
Ist die Gesellschaft/ Ich so Oberflächlich geworden das nur noch die engsten Freunde zu einem kommen können.
Aber was ist mit den Menschen die keine/schlechte Bezugspersonen in ihrer Umgebung haben.
Haben sie gut gesagt halt die Arschkarte gezogen oder sind halt selber Schuld!!
Ich glaube nicht. Ich glaube es ist unsere Aufgabe (besonders auch als Christen) das man ICH mehr mit offenen Augen durch die Welt der Bekanntschaften gehe und auch denen helfe, diene und etwas zurücklasse die nicht meine besten Freude sind.
Viele Personen treten ins Leben herein und wieder raus und bei oft fragt man sich was ist den jetzt Übrig geblieben. Oder besonders die Frage, HÄTTE ich der Person helfen können oder eine Stütze sein können auch im Bezug meines Glauben.
Natürlich kann man nicht intensive Beziehungen mit vielen haben, aber man Ich kann offener durch die Welt und meine Umgebung laufen und lernen zu den Menschen so zu sein, dass sie sich so fühlen das sie hier an der richtigen Adresse sind und nicht meinen oder merken der will doch sowieso nicht so richtig.


