Habe heute Abend noch den Film "
Wer früher stirbt ist Länger tot" mit Jonni und Andi geschaut.
Erstmal zum Film. Ich finde es einfach krass, dass der schon ab 6 Jahren freigegeben ist. Ansonsten ist der Film recht interessant, aber auch genauso fragwürdig. Besonders wie er mit den Fragen von katholischem Glauben, Aberglaube, Ehe und so weiter umgeht.
Aber im Anschluss ergab sich eine doch sehr gut
Gesprächsrunde.
Wunder, Wunder Einbildung?
Schon mal vom dem
Placebo- Effekt gehört? Ich ja.
Und dies hat auch Auswirkungen in meinen
Glauben in der Hinsicht, dass ich in einer Gesellschaft aufgewachsen bin in der man lernt alles
zu Hinterfragen und uns somit auch so vieles wieder ausreden.
In anderen Kulturen ist es dann wiederum ganz andersrum, dort hat man den Eindruck das
Gott viel mehr eingreift. Gibt es dort ein
größeren Placebo Effekt? Oder glauben die Leute einfach mehr oder kann es einfach sein, dass es dort einfach
mehr gebraucht wird. Ich finde dieses Thema spannend. Ich kenne es aus meinem eigenen Leben in vielen Situationen, in der ich mich Frage
was war dies Jetzt?? Gibt es den Wunder oder basiert alles was ich als
Wunder definieren würde auf einen
Placebo- Effekt und Einbildung? Ich finde es gibt
zwei verschiedene Übertreibungen. Die einen Versuchen alles direkt in die
Göttliche Schiene einzuordnen. Und die anderen versuchen einfach alles
zwanghaft logisch zu erklären, auch wenn es dafür einfach keine Möglichkeit mehr gibt.
Aber vergessen wir nicht auch die
großen Ereignisse so schnell in unserem Leben wieder ? Wie oft sind wir noch nicht mal über die
dankbar? Vielleicht sollten wir einfach mehr mit Gottes wirken rechnen und mehr dankbar sein??
Da wir Musik nebenbei hörten kam genau bei dieser Frage die wir diskutierten das Lied:
Das Privileg zu sein von Samuel Harfst
-->
Placebo oder Gottes Antwort?Ich bin mir sicher Gott kann auch unsere
Placebo- Effekte benutzten, wir sollten aber auch lernen Dinge zu Hinterfragen und kritisch zu sein. Wofür hätten wir sonst einen
Verstand.
Die Fortsetzung unseres Gespräches befasste sich mit dem Thema:
Aberglaube und GlaubeWas ist eigentlich in meinem
Christlichen Glauben anders wie zum Aberglaube? Ich Glaube nicht an
Horoskope, aber darauf das Gott mir was durch die
Bibel sagt?
Bilde ich mir meinen
Gott nur ein und
habe Angst mit der Logik daran zu gehen? Was ist der Unterschied zu anderen Glaubensrichtungen?
(Ich kann nur sagen das wir 3 die Angst derzeit gar nicht haben, aber wir wollten uns darüber mal kritisch austauschen. )
So fragten wir uns wie können wir
unseren Glauben lebendig und authentisch weitergeben. Ohne ein eigenen
Zwiespalt nach Außen darzustellen. Der sich darin spiegelt, dass man im
Christlichen Glauben nichts hinterfragt, aber im
Alltag jedes Wort und jede Geschichte tausend mal umdrehen würde.
Ich will ich
nicht in 2 verschiedenen Welten leben, sondern in einer und dies auch weitergeben. Weil ich
Fragen über den
Christlichen Glauben lösen will und nicht durch meine Art und Weiße/
Lebenstil aufwerfen will.
So finde ich ist es auch von
Vorteil wenn jeder Christ und jede Person sich wenigstens einmal in seinem Leben mal hinsetzt und
versucht sein eigenen Glauben/Unglaube mit seiner kompletten
Logik zu erklären und nicht vor der
Angst zurückweicht, dass er fallen könnte.
Ich meine wie kann
man/ich sonst lebendig von meinem/seinem
Glauben erzählen. Wenn ich selber mir die Gedanken noch nie gestellt habe.
Ich bin froh das ich dies schon
des Öfteren gemacht habe. Aber ich bin auch dort noch am
Lernen. Aber ich finde es auch
einfach schön, dass ich von
Berichten erzählen kann die einfach
unbeschreiblich sind. Ich weiß das es einen Gott gibt und bin froh ihn haben zu können.
Trotz Placebo und Fragen.
So finde ich dies sehr wichtig, dass dies einem bewusst wird.
Gefreut hat mich auch dazu
die Vorträge die ich am Wochenende hören konnte von den
Jubilaren (alte Prediger etc. von Tabor) die so viele
krasse Wunder und Heilsgeschichten teils auch erzählt haben.
Aber wie heißt es so gut, man kann kein Glaube testen ohne ihn auszuprobieren.
"Ich kann einen Stuhl aus tausend Winkeln betrachten. Ich kann ihn von oben bis unten berechnen, dennoch werde ich erst wissen, dass dieser hält wenn ich mich draufgesetzt habe. So ist es auch mit dem Glauben, ich muss einen ersten Schritt machen, sonst bringt mir alles drüber nachdenken nichts. " Ich wünsche dir/mir
viel Erfolg beim lebendigen Glauben. Aber lerne genauso deinen Glauben und Überzeugungen mal
Richtig zu Hinterfragen, erst so wirst du andere, denke ich, verstehen können.