Raphael Kunz: Die Tage in Enugu

Dienstag, 25. September 2007

Die Tage in Enugu

Hey ho so dann versuche ich mal die letzten Tage zu beschreiben (ich weiß so wie ich es empfinde und erlebt habe geht es gar nicht)und zwar von letzten Donnerstag bis Samstag. Ich war nämlich in Enugu. Und wie schon gesagt die Fahrt sollte lange werden und so wurde es auch sind um 7 losgefahren, in einem kleinen Bus Taxi wo sich 16-18 Leute reingequetscht haben. Meine Beine musste ich ziemlich auseinanderstrecke um reinzupassen und ich konnte mich eigentlich fast nicht bewegen :D. Okay weiter waren um 6 Uhr abends in Enugu. Da wir noch eine Panne von 3 Stunden hatten. Und wir auf einen neuen Bus warten mussten. Zu den Busfahrern kann man sagen sie sind ziemlich mutig und ich glaube sind immer mit Adrenalin voll gepumpt weil es doch oft sehr knapp wird beim überholen.
Von Enugu mussten wir dann noch zu dem Dorf fahren wo die Jesus film Show stattfand das hat nochmals so 1,5 stunden gedauert. Dann waren wir aber auch schon da und die Show hatte schon angefangen. War doch ziemlich interessant so bisschen im Busch in einem Dorf draußen zu sitzen und einen Jesus film zu schaun. Der Ton hat nicht funktioniert so musste ein Mitarbeiter doch alles so verbal über Mikro erzählen. Abends bin ich dann tot ins bett gefallen. Haben sehr komfortabel geschlafen weil wir im einem „modernen“ Gästehaus schlafen durften.
Nächsten Tag ging es dann in die Stadt das Büro dort besuchen. Ingesamt kann man zu Enugu sagen das die Straßen nicht Straßen genannt werden können da ein loch dem anderen folgt, es gibt hier auch viel mehr Läden und insgesamt ist doch einiges mehr los. Natürlich werde ich auch dort von vielen Leuten angeschaut oder mir „weißer Mensch“ nachgerufen.
Abends waren wir wieder im Dorf. Hier ist es mit allem noch extremer. Viele Kinder haben noch nie einen Weißen gesehen und für die Älteren ist es auch eine großße ausnahme. So biste dann zwangsläufig ein „Popstar“ und wirst belagert. Habe auch noch ein wenig quatsch mit den Kindern gemacht und dann ging haben wir schon die Leinwand aufgebaut. Dann wurde der Film mal wieder gezeigt. Ton hat nicht mal wieder nicht funktioniert. (Obwohl wir in der Stadt extra neuen Projektor geholt haben und ihn getestet haben, sie sagen der Teufel spielt halt auch manchmal so sein treiben). Insgesamt habe ich mich doch versucht ein wenig unsichtbar zu machen beim film und auch beim Photographieren nicht zu viel aufzufallen damit die Kinder besonders nicht mich sondern sich auf den Film konzentrieren. Es haben sich nach dem Film auch einige für Jesus entschieden. Obwohl ich noch nicht so genau weiß wer jetzt wirklich, da es irgendwie immer alle hier sind. So mehre Kinder haben mich dann mal wieder in besitzt genommen und für sie war es der größte Spaß und Erlebnis mich mal anzufassen oder die Haare. Den Eltern wurde es irgendwann zu viel und haben die Kinder mit einem art stock verscheucht.. Tja Erziehung und so ist hier auch etwas ganz anderes.
Nächsten tag ging es dann um 6 uhr schon wieder raus und auch wieder nachhause. Dieses mal in einem großen Bus. War einfach mal wieder der Hammer die fahrt. Weil die Natur ist einfach wunderschön und ich merke auf Fahrten doch immer wieder das du wirklich in Afrika bist. Am schönsten Fand ich doch die kleinen Rundhütten im Busch. Was man noch zu sehen bekommen hat waren, Lkw mit vielen Menschen drauf, viele Kleinbusse, autofracks, umgekippte lkw´s, das Afrikanische Leben und märkte wie natürlich die wunderschöne natur. War einfach wunderschön. Und meine Kamera musste die 2 tage mal wieder viel aushalten J.
Insgesamt muss ich sagen ein waren es wunderschöne Tage die ich nie Missen will und froh bin sie erlebt zu haben.(Obwohl mir es oft vorkam als ob du im Film fährst)
Ich hoffe ich kann morgen von diesen tagen und von den letzten etwas zeigen. Hoffe i-net ist dann schneller.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Toll, Rapahel, deine Berichte

Anonym hat gesagt…

Übrigens Jay jay Okocha (Fußballspieler) kommt aus Enugu und die Stadt hat ca. 650000 Einwohner und man kann sie in Google Maps sehr gut erkennen.

Raphael hat gesagt…

Ja Jay jay Okocha ist hier ziemlich berühmt jeder kennt ihn und jeder spricht davon :)... thx für kommentare ihr 2 anonymos :)

Anonym hat gesagt…

Ich (Papa) kann nur unter Anonym schreiben, ansonsten muss ich mich anmelden.

Raphael hat gesagt…

Nicht ganz unter sonstiges könnt ihr eure namen Hinterlassen oder halt drunter schreiben :).. so ich habe jetzt auch entlich mal ein paar bilder hochladen können ich hoffe sie zeigen bisschen etwas

Johanna hat gesagt…

Habe gerade den Blog gelesen - toll dass du Afrika so erleben kannst und auch die schönen Seiten, wie eben die tolle Natur, wahrnimmst. Es ist bestimmt krass, wenn man so ein"Superstar" Feeling erlebt und das nur, weil man anders aussieht.

Markus hat gesagt…

Hi Rapha,
hab mir gerade mal deine Berichte durchgelesen, aber bei diesem muss ich ja jetzt doch mal einen Kommentar hinzufügen.
Ist schon witzig wie ähnlich sich Afirka ist, auch wenn die unterschiedlichen Länder durchaus verschiedene Sitten haben...aber hab ja in Uganda auch den oder einen Jesus Film mitten im Busch gezeigt...und haargenau die gleichen Erfahrungen gemacht.
Na denne genieß deine Zeit...auch wenns mit Sicherheit nicht immer leicht ist...das kann ich sehr gut beurteilen...wirst du dein Leben lang gerne daran zurückdenken und es wird dich sehr in deinem Leben weiterbringen...
Be blessed Markus