Raphael Kunz

Dienstag, 12. Juli 2011

Erwischt

Erwischt

Ich gehe gerade gemütlich mit zwei Freunden durch die Straßen von Marburg. Dabei unterhalten wir uns was uns gerade bewegt und mitnimmt. Es sind gute und längere Gespräche. Teilweise Philosophieren wir über zwei Predigt die ich an dem Tag gehört habe („Traum oder Realität? Der perfekte Start in eine Beziehung; Mr Right und Mrs Perfect. Wie finde ich meinen Traumpartner?“). Was ich interessant fand an den Predigen. So reden wir und gehen um Mitternacht durch die Straßen von Marburg. Die Stadt ist so gut wie leer. Wir überqueren die Roten Ampeln und kurz vor dem Marburger Hauptbahnhof sehen wir einen etwas 30 jährigen Mann sitzen.. Betrunken, komplett neben sich und extrem Müde. Mir schießen einige Gedanken durch den Kopf. Was ist mit dem los? Könnte ich etwas machen? Was soll ich machen? Besser ich mache nichts, da dies ja irgendwelche Konsequenzen haben könnte? In diesen Gedanken gehe ich weiter und gehe langsam weiter. Wir werden kurz langsamer und schauen uns den Mann etwas genauer an, aber wir gehen weiter. In mir schießt der Gedanke hoch JETZT NICHT.

Aber einer meiner Freunde bleibt stehen und beugt sich herunter und fragt ob alles in Ordnung ist. Der Mann murmelt irgendetwas vor sich hin, dass ich nicht verstehen kann. Nach kurzer Zeit steht mein Freund wieder auf und geht zu uns. Ich stehe da und denke mir. Ja Raphael wäre dies so schwer gewesen? Der Freund der sich zu der Person heruntergebückt hat fängt an zu erzählen.

Er sagt, dass er es so oft kennt, dass er sich keine Zeit nimmt. Immer denkt er sich wieder, eigentlich müsste ich doch mal helfen. Die Person nach Hause bringen oder einfach nur bei ihr sein.

Aber er redet weiter und sagt, dass er eigentlich immer den Eindruck hat, jetzt gerade passt es ihm nicht. Er sagt uns sogar er hat überlegt, ob es uns vielleicht stören würde, wenn er sich jetzt Zeit genommen hätte für diese Person. Krass ich war verwundert und zugleich konnte ich ihn verstehen.

Angestoßen von seinen Gedanken die er uns mitteilte kamen wir ins Gespräch wie es uns in solchen Situationen immer wieder geht. Besonders mich traf es sehr, denn ich hatte 1,5 Wochen vorher darüber eine Predigt gehalten.

Da erzählte ich noch von Hananias (Apg 9) der auch bessere Gründe hatte als zu Saulus zu gehen und ihm zu helfen. Er wollte auch lieber sein „gemütliches“ Christsein weiterleben. Ich verglich es in der Predigt mit uns, dass wir oftmals sehr ähnlich sind. Wir haben auch immer wieder gute Gründe, warum es jetzt gerade nicht passt. Prinzipiell bin ich ja offen zu helfen, aber heute ist ganz schlecht. Ja heute ist ganz schlecht. Aber gibt es einen Zeitpunkt an dem es passt. Ich weiß noch in der Predigt habe ich gesagt, dass wir es ja oftmals einfach nur verschieben, da wir Angst haben. Wir wissen ja nicht passiert, wenn wir jetzt helfen. Es könnte uns ja wirklich etwas länger aufhalten. MHM.

Diese Predigt und die Gedanken kamen in mir wieder hoch und ich entdeckte mich mal wieder in diesen Gedanken. Nein ich bin nicht anders. Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Wir haben noch auf dem Heimweg weiter uns darüber unterhalten, wie es uns damit geht und welche Gedanken wir darüber haben. Es war ein gutes und intensives Gespräch, aber alles in der Theorie. Was aus dem Mann geworden ist weiß ich nicht. Und ich weiß auch noch nicht genau, wie ich es das nächste Mal machen würde. Aber ich hoffe, dass ich ein Stück dazu lerne und die Situationen in der es jetzt gerade nicht passt ein bisschen weniger werden.

Montag, 13. September 2010

still alive

Lange ist es her, dass ich mich das letzte Mal gemeldet habe.

Jetzt nehme ich mir nochmal kurz Zeit um mich zu melden und ein paar aktuelle News weiterzugeben. Ich bin jetzt im 3 Jahr (5 Semester) an der evangelische Hochschule Tabor.

Die Hälfte ist rum und mein Fazit ist. Ich bin froh Theologie zu studieren auch wenn es mir nicht immer leicht fällt und mein Tagesablauf doch sehr voll ist.

Für mein Studium musste ich in diesem Sommer noch ein Praktikum absolvieren. Durch dieses Praktikum und alles drum herum wurde mein Sommer doch sehr abwechslungsreich, voll und schön.

Ich will ein wenig erzählen.

Die ersten zwei Wochen hatte ich noch frei, einfach mal abschalten vom Studium, vom ganzen lernen etc. Es war ne gute Zeit, ich durfte viel mit meinen Freunden zuhause machen, meinen Geburtstag feiern und einfach entspannen. Nebenbei habe ich noch eine Predigt geschrieben bzw. weitergeschrieben für mein erstes Praktikum (Sportcamp Wiedenest).

Nach diesen größtenteils entspannenden Wochen ging es dann auf Sportcamp am Gardasee. Ich war noch im Aufbauteam und habe die ersten 3 Tage mit paar anderen alle Zelte aufgebaut. Die 2 Wochen am Gardasee waren einfach der Hammer. Die Teilnehmer waren zwischen 16 und 24 Jahre alt und es hat mir sehr viel Spaß mit der Altersgruppe gemacht. Meine Aufgabe auf dem Camp war, dass ich im Mountainbike Team war (die Teilnehmer konnten täglich wählen zwischen Mountainbiken, Surfen, Klettern und Strand wählen), durfte eine Kleingruppe führen, eine Predigt halten und noch bei den ein oder anderen Sachen mitarbeiten.

Im Endeffekt durfte ich vieles mitnehmen aus diesem Praktikum. Ich habe mal wieder gemerkt, dass was ich gerade studieren und lerne genau das richtige für mich ist. Es hat mir wirklich große Freude gemacht und merke doch das mein Herz voll dafür brennt und ich sehr gespannt bin wo Gott mich noch hinführen wird. Besonders schön fand ich auch die Kombination aus Sport und Theologie.

Nach ein paar Tagen zuhause ging es für mich direkt weiter nach Uganda mal wieder mit Campus für Christus und einigen anderen Studenten. In Uganda haben wir unterschiedliche Organisationen (einheimische und fremde) besucht uns informieren lassen und teilweise auch mitgeholfen. Es war ein sehr volles und vielfältiges Programm. Ich durfte mal wieder viel lernen über mich selber, aber auch mein Horizont wurde mal wieder erweitert. Natürlich hat mein Nigeria Aufenthalt mir schon einiges geholfen gehabt. So haben wir mal was im Jugendgefängnis gemacht, in einem Kinderheim, mit Prostituierten, mit der Justice Mission, und einiges mit Studenten.

Aber für mich am spannendsten war, dass wir ein paar Tage im Norden waren. Im Norden war bis vor 3 Jahren noch Krieg, bei dem viele Kindersoldaten mitkämpfen mussten. So waren wir in so einem Camp, welches dort entstanden ist, indem viele Familien geflüchtet sind und Angst vor den Rebellen hatten. In diesem Dorf durften wir unterschiedliche Dinge machen z.B. über paar Bibelverse etwas erzählen, Wunden versorgen, Sehtest mit ihnen machen und Brillen verteilen, mit Binden für Frauen was machen etc. Es war sehr vielfältig, war aber auch sehr gut. Aber natürlich auch sehr schwer, besonders wenn man von Bibelversen spricht in denen es um Frieden geht und man weiß, dass die Menschen dir vor dir sitzen alle einige Leute kennen die umgebracht wurden und größtenteils einige ihrer Kinder selbst zu Kindersoldaten entführt wurden.

Darüber hinaus haben wir auch noch mit im „Busch“ bei einem Gottesdienst mitgemacht, mitten unter einem Baum. Dies war doch einzigartig und wunderschön für mich.

Letztlich haben wir auch noch 2 Tage Safari gehabt. Es war ne gute Zeit und ich bin froh dagewesen zu sein.

Nach diesem Uganda Trip bin ich dann noch mit 3 anderen Jungs, zwei Mitstudenten von mir und noch einem Bekannten, nach Frankreich an den Atlantik gefahren zum Surfen. So sind wir mit unserem Bus, Campingzeug ab nach Frankreich. Wir hatten ne sehr lustige und gute Zeit. Ich kann jetzt sagen, dass ich die Basics vom Surfen jetzt kann. Es war gut, auch wenn es wirklich lange Fahrten waren, aber besonders auch die waren lustig und schön, weil wir keine Autobahnen gefahren sind. So haben wir noch viel von Frankreich mitbekommen.

Seid einer guten Woche bin ich jetzt wieder in Tabor und mich erwarten mal wieder viel lernen und schreiben. Dieses Jahr muss ich nämlich hauptsächlich viele Ausarbeitungen schreiben und nebenbei muss ich noch 6 mal in einer Gemeinde nicht so weit weg predigen. Ich bin gespannt auf dieses Jahr.

Soweit von mir als ein kleines Update.

Donnerstag, 29. April 2010

ECHT sein

"Alles was du bist, alles was du tust, alles was du sprichst."

Dies ist die letzte Zeile eines Liedes, welches wir die letzten zwei Tage gesungen haben. Sie hat mich gefasst, bewegt und mitgenommen.
Die Reihenfolge der Wörter sagt soviel wahres über mich und jeden einzelnen aus, finde ich.

Wann fange ich an jemanden zu glauben, ihm zuzuhören, mich auf ihn einzulassen.
Doch nur wenn ich merke, dass er ECHT ist.
Dieses ECHT sein fängt im Herzen an!
Was ich bin.
Was ich denke.
Wie ich fühle.

Wie wir sind hat auswirkungen auf unser tun und endültig auch auf unser reden.
Wir kommen letztlich oft genau so bei Menschen an, wie unserer Herz ist.
Es zu verstecken ist sogut wie unmöglich.
Vor Gott ist es sogar ganz unmöglich!!

Wir können soviel Reden und Tun wie wir wollen, wenn es nicht im "Einklang" mit unserem Herzen ist, ist es nicht ECHT und so kommt es auch an.

Wir Menschen sind so feinsinnig, dass wir dieses UNECHT sein oft direkt merken.
(Deswegen müssen Schauspieler doch sich auch wirklich in eine Situation hineindenken und fühlen, damit es authentisch rüberkommt)

Deswegen frage ich mich auf ein neues? Wie ist mein Herz? Wer bin ich wirklich? Oder was halte ich von mir? Ich kann meine Gedanken und sein nicht verstecken, es wirkt nicht ECHT.
Aber ICH will ECHT sein!!!

Sonntag, 28. März 2010

Nachschub Winter 09/10

Ein paar Bilder noch vom meinem Winter in diesem Jahr und netten Menschen

Sonntag, 13. Dezember 2009

SeGeN

SEGEN

(Schwere Zeiten =Segenszeiten?)


Was ist überhaupt Segen? Es wird soviel von Segen, ich segne dich, du segnest mich, wir segnen uns, etc… gesprochen, aber was bedeutet das überhaupt?


Ich kann es selbst nicht gut erklären oder eigentlich gar nicht, dennoch durfte ich es in der letzten Zeit am eigenen Leib erfahren bzw. erfahren was für mich Segen bedeutet. Vielleicht ist diese Geschichte eine kleine Erklärung der großen Bandbreite von Gottes Segen.



Es begann in der Tiefe, in meiner Schwachheit, an einem Punkt an dem ich vieles nicht mehr verstanden habe/ verstehen wollte.

In der Zeit begannen ein paar Freunde hier sich morgens zum Sing and Pray zu treffen um den Tag mit Gott zu starten.

Ich ging auch hin, zwar mehr aus dem Grund mich abzulenken und den Kopf Freizublassen wie alles andere.

So stand ich da jeden morgen neu von 6:30 bis 7:00 Uhr und sang mal mehr mal weniger die Lieder mit, weil ich manches mit dem Herzen nicht mitsingen konnte.

Aber es entwickelte sich. Es entwickelte sich viel.



Aufbruch

Seid dem hat Gott sich mir ganz neu offenbart.(Sicher nicht nur wegen den Umständen und Sing and Pray, sondern auch noch durch viele andere Dinge die mich einfach beeinflussten)

Er hat mich, Alte Dinge die mir gar nicht bewusst waren, Denkweisen, Meinungen, Sicherheiten, Ängste und vieles mehr aufgebrochen und umgebrochen. Ich durfte ins Denken darüber kommen und wusste manchmal nicht womit ich mich zuerst beschäftigen sollte. (Dieses Gefühl habe ich oft immer noch). Aber es tut sehr gut, neue Schritte zu wagen, zu gehen im Leben und im Glauben.



Offenbart

In diesem Aufbrechen und neuen Schritte wagen gab es fast täglich gefühlte Tiefpunkte, indem ich andere, mich selbst, Situationen, Umstände, Gott etc. nicht verstand.

Aber genau darinnen durfte ich dann Gottes Offenbarungen erleben. So schenkte er mir so oft geniale Begegnungen mit Menschen und Freunden. Aber besonders durfte ich krasse Erlebnisse mit Gott erleben. (Ich weiß es ist total unkonkret, aber dazu vielleicht ein andermal mehr)



Wie soll ich so etwas beschreiben?


Es war das Grinsen was nicht mehr aus dem Gesicht ging. Das Glücklich sein, wenn man vom Heiligen Geist mitgenommen wird. Ein Mitgenommen, welches dich mit unglaublicher Freude beschenkt, sodass man am liebsten die ganze Welt umarmen wolle, auch wenn manchmal die Umstände dagegen sprechen würden.

Am ehesten würde ich es beschreiben mit dem Gefühl über alles in der Welt verliebt zu sein.

Verliebt sein in Gott, bei dem das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht geht.




Gebet

So begann ich ganz neu in dieser Zeit zu beten. Ein beten was sich nicht mehr soviel um mich dreht, sondern um andere Menschen, Freunde und Situationen.

Ich darf gemeinsam täglich mit einem Freund manchmal auch mehren Freunden/innen beten und dabei die Kraft des Gebetes und Austauschs erleben. Ich will gar nicht mehr drauf verzichten, es erfahren und erleben zu dürfen was Gott bewirkt, wie er befreit, wie er heilt, wie er vergibt, was er für Veränderungen bewirkt und wie er trägt.



Aber noch viel Genialer ist es, dass ich diese Veränderungen und Erlebnisse nicht alleine machen darf, sondern das ich sie mit anderen teilen darf. Insofern darf ich all die Dinge mit ihnen teilen und sie teilen oft ähnliche Dinge mit mir.

Dieses miterleben und teilen, wenn andere selbst im Glauben und im Leben Schritte und Erfahrungen machen, die selbst oft nur schwer sind, stärkt doch ungemein.

Erleben zu dürfen, wie man sich gegenseitig stützt, umarmt, hilft, betet, zuhört, weint und gemeinsam Schritte tut. Es machen sich neue Perspektiven auf und man freut und leidet miteinander.




Aber das war noch nicht alles.

Eine besonders Sache die ganz neu in mein Leben tritt darf der Heiliger Geist sein. Wie soll ich es beschreiben. Es ist fast unbeschreiblich. Ich weiß nur, dass sich einiges verändert hat. Ich konnte selbst damit wenig anfangen. Ich wusste halt er lebt in mir, aber soviel mehr habe ich dem ganzen dann lange Zeit auch nicht zugesprochen.

Ich will jetzt nicht zuviel drum herum erzählen, aber ich will bezeugen, dass es mehr gibt. Es gibt ihn in seiner ganzen Fülle, in allen seinen Gaben, und er will dies auch dich erkennen lassen!

Es ist eine Bereicherung für dich und die Gemeinschaft. Ich darf es in allem erleben und bezeuge es hier!!

Er ist lebendig in der ganzen Fülle!!


Was soll ich sagen, ich konnte selbst damit oft wenig anfangen. Ich wusste es gibt ihn und ich durfte ihn auch erleben. Aber es ist mehr, viel mehr. Es ist unbeschreiblich. Ich darf ihn in seiner Ganzen Fülle erleben.


Was hat dies mit Sing and Pray zu tun?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur es bewegt sich viel. Bei mir und bei vielen anderen. Es ist das Gefühl vor etwas zu stehen was kommt oder was schon passiert ist und man darf es in der ersten Reihe miterleben und dabei sein.


Ich würde es gerne mit DIR teilen.



P.s.: Ich bin gewiss, dass Segenzeit nicht gleich Schwere Zeit ist. Aber dort fängt oft vieles neu an, weil wir bzw. ich mich fallen lassen, aufgeben, abgeben … muss.






Ich weiß nicht, ob dies ansatzweise verständlich ist, aber es ist wahr und ich darf es in dieser Art und Weiße erleben und wollte es gerne weitergeben und bezeugen.

Ich kann sagen, ich darf neu Gott vertrauen, ihn erleben und Lieder wieder mit ganzem Herzen singen.

Montag, 23. November 2009

Photos aus der letzten Zeit




Jugendtreffen für die Teens: Es war ein voller Erfolg es waren knapp 1300 Teens über das Wochenende hier in Tabor und haben die Bude gerockt!!! Mein Job war der Infostand, also ein bisschen Werbung machen für Tabor. Wir haben uns eine Aktion ausgedacht, dass sich jeder verkleiden konnte und photographieren lassen konnte. Leider kann ich die Bilder aus rechtlichen Gründen nicht zeigen, aber sie sind genial :). Hier ein paar von unserem Team.

Jugendtreffen Plus: Seeehr spannend und provokant diesesmal. Den Glauben und uns mal zu hinterfragen. Es kam sehr gut an. Auch hier war ich wieder im Infostand Team. Mir selber hat das Seminare Prophetie sehr gut getan. War seeeehr spannend und hat mich viel schon bereichert über die letzte Zeit.
Besonders genial war die Zeit auch, weil meine Besten Freunde da waren und so haben wir uns die Zeiten genommen und teils bis in die tiefste Nacht gelappert, marburg und uns genossen :) Das mit dem Trettboot fahren hat nicht so funktioniert :D t









Bilder von einer Infostand Tour in Leer (Ostfriesland). War einfach ein schönes Erlebnis, besonders weil ich so nebenbei noch mit meiner Verwandtschaft Zeit haben konnte, weil sie dort wohnen. Natürlich dürfen auch nicht die schönen Bilder vom Leeraner Hafen fehlen. War ne gute Zeit!



Samuel und ich haben uns an einem Sonntag spontan nach Frankfurt losgemacht um dort uns einfach mal umzusehen. Das Semesterticket hat schon seine Vorteile und Frankfurt sich einfach mal anzuschauen ohne Ziel und ohne Plan ist schon ein Erlebnis wert gewesen :)
Vorletzte Woche hieß es dann ab nach Essen auf ein Fussball tunier von unterschiedlichen Bibelschulen und Hochschulen. Leider war unser Platz nicht so der Hit, aber insgesamt war es ne super Stimmung und es hat viel Spass gemacht und ich konnte den ein oder anderen Bekannten treffen. So sieht es aus, wenn ich es mir gemütlich mache zum lernen. Natürlich darf dann der Tee und Kerzenlicht nicht fehlen :)



Wir haben neue Matratzen im WH bekommen und mit den Alten hatten wir noch unseren Spass. :)
Hier ein Bild von einer Maskenparty. Tja meine gannnze Kreativität habe ich in meine Sonnenblume bzw. Sonnenmaske gegeben. Aber das ergebnis war in Ordnung und sonst war es ein genialer Abend.
Das gab es beim letzten Klassenabend zu essen :), den wir mit dem Jahrgang über uns zusammen verstaltet haben.
So ein schöner Sonnenuntergang kann ich des öfteren aus meinem Fenster vom Schreibtisch aus sehen :)

Dies alles ist natürlich nur ne kleine sehr oberflächliche Auswahl an attraktionen und spiegelt dies auch nur wieder :)

Freitag, 30. Oktober 2009

Was ist schon PERFEKT

Was ist schon Perfekt?


Gibt es den perfekten Menschen?

Wir suchen nach dem perfekten und richtigen Ehepartner, Studiengang, Beruf, Lebensort, …


Genauso versuchen wir durch unterschiedlichste Herangehensweisen und Mittel besser zu werden - sei es in Sport, Musik, Schule, Studium, Beruf, Kreativität, Familie, Umgang mit Mitmenschen, Zeitplanung, Geld, Ansehen, Schönheit, Macht und, und, und!!


Was treibt uns an, immer besser zu werden?

Können wir überhaupt immer besser werden?

Und: was ist überhaupt besser?

Ich glaube es ist tief verwurzelt in jedem Menschen, dass er immer besser werden will. Aber wie gehe ich dabei voran??


Genau hier ist nämlich der Punkt, den ich beschreiben will. Wie oft leben wir in einer Scheinwelt oder lassen andere nur in unsere Scheinwelt hineinschauen.

Wir wollen zeigen, wie PERFEKT wir doch sind.

Alles was man tut.

Wie man sich kleidet.

Wie man sich benimmt.

Welchen Witz ich auf Kosten des anderen mache.

Wie man sich bewegt.

Mit wem man sich umgibt.


Sind diese Punkte nicht deswegen in unserem Alltag so wichtig, weil man sich immer selbst darstellen will? Der Versuch anderen zu zeigen wie GUT man doch eigentlich ist oder, dass man zumindest besser ist als sein gegenüber.


Wer traut sich denn heutzutage noch, seine Karten auf den Tisch zu legen?

Wer zeigt heute noch sein WAHRES ICH?


Und: wer KENNT sein WAHRES ICH überhaupt noch?


Wir haben von Beginn unseres Lebens an gelernt, uns „darzustellen“. Gelernt, uns so zu verhalten, dass nicht jeder direkt erkennt wie oder wer man doch in Wirklichkeit ist.


Wir versuchen uns rauszureden indem wir sagen: Es wird von uns gefordert gut, stark und perfekt zu sein.


ABER viel öfter WOLLEN WIR genau dies selbst vermitteln, deswegen leben wir so.


Wir lassen andere Menschen und Freunde in unser Herz schauen oder öffnen uns jemanden nur mit bestimmten Hintergedanken.


Jeder Satz, jede Formulierung ist genau geplant, mit einer bestimmten Absicht, um an ein eigenes gestecktes Ziel zu kommen.


Es lebe der INDIVIDUALISMUS und es lebe der Egoismus.

Was bringt MIR der andere Mensch und wie kann ich mich und den Gegenüber so manipulieren, dass alles so scheint wie ich es mir ausmale oder der andere es sich ausmalt.


Wie oft ist, das Leben, der Versuch sich bestmöglich zu verkaufen. Es lebe die Marktwirtschaft.

Dieses „sich verkaufen müssen“, dieser Perfektionismus, dieses „Ich muss besser werden“, wird uns in der Werbung, in den Zeitschriften und im Alltag vorgelebt und OFFENBART, aber WER soll anfangen, mit einer so asozialen Oberflächlichkeit und Falschheit, mit diesem Egoismus AUFZUHÖREN??


Wer setzt die Maßstäbe was gut, besser, perfekt ist?


Oft geht es ja noch weiter.

Damit das Bild perfekt wird, suchen wir uns die passenden Menschen in der Umgebung heraus. Wie oft sucht man seine Freunde unter diesen Bedingungen aus, bzw. wie oft geht man einen Kontakt nur unter so einem Punkt an.

Die Personen und Freunde sollen ja in das gute oder perfekte Bild eines jeden Menschen passen, oder dieses Bild noch VERBESSERN.

Wir lassen nur noch die Menschen an uns heran, von denen wir mehr oder gleich viel Nutzen haben, wie wir ihnen auch geben.


Ist dies aber nicht genau der Punkt, an dem die Gesellschaft, die Freundschaften und Beziehungen später dann immer wieder scheitern?

Der Punkt, an dem jedem bewusst wird: Ich bin NICHT perfekt, NIEMAND ist perfekt. Dennoch VERLANGEN wir es von jedem und von uns selbst.


Haben wir verlernt, EHRLICH zu uns SELBST zu sein?


Haben wir verlernt, Dinge zu schenken ohne im gleichen Atemzug etwas zurück zu bekommen?


Müssen WIR nicht endlich Anfangen mit dieser Falschheit zu brechen?

Musst DU nicht aufhören?


Wie genial ist es, immer wieder in der Bibel zu lesen, dass Jesus diesen Punkt komplett verdreht hatte. Was hat Jesus für mich gegeben ohne irgendetwas von mir zu verlangen oder von mir zurück zu bekommen. Mit welchen Menschen hat Jesus sich „abgegeben“, ohne irgendeinen Hintergedanken und ohne den Versuch, irgendeinen Vorteil rauszuboxen.

Ja, ER war PERFEKT.



ER war die LIEBE. Nur ECHTE Liebe kann diese Falschheit brechen.



(Ich erinnere mich selbst an ein Telefonat wo ich sagte: Ich bin Perfekt, okay dieser Ausdruck sollte ein Witz sein, aber wie viel Ernst war doch auch in diesem Witz. Ich musste lernen und bin täglich neu am lernen zu erkennen, dass es nicht so ist, sonder ich Sünder und unperfekt bin. Ich muss lernen, ich darf lernen neu aus meiner eigenen „Scheinwelt“ und den Anspruch an anderen Scheinwelten rauszubrechen.)


Lass es ein ANFANG sein!

Mittwoch, 30. September 2009

Es kam anders wie geplant, darf es auch?

Darf es auch anders kommen?

Wir Planen unser Leben und unseren Alltag. Dafür haben wir Notizhefte, Kalender, Handys, Ratgeber, Software, bis wirklich jede Minute durchgeplant und strukturiert ist, sogar unsere Zeit mit Gott ist strukturiert.


Es ist sicher notwenig, dass wir unsere Gedanken machen und Dinge planen und strukturieren, aber wie ist es wenn es dann doch ganz anders kommt wie geplant?


Ich selber liebe es vorauszuplanen, sich Gedanken zu machen, Dinge abzuwägen, zu überlegen, zu beten, andere um Rat zu fragen um dann meine Meinung/ Entscheidung zu treffen. (Dies ist sicher nicht schlecht, aber..)


In dem Prozess versuche ich dann meine Wünsche, meine Träume, meine Vorstellungen, meine Pläne, meine Ideen sei es für die kleinen Alltäglichen Dinge, aber auch für die langfristigen Dinge des Lebens zu berücksichtigen.


Das Ziel, dass sie in Erfüllung gehen genauso wie ich sie mir ausmale.

Wie oft hätte ich/man am Liebsten eine 100% Sicherheit, ein Wissen, dass es auch so sein wird.

Aber was für ein langweiliges Leben hätte ich/ man dann?


Natürlich würden wir in keine Enttäuschungen geraten, aber wir hätten auch nicht die kleinen und großen Freuden im Leben, das Unerwartete.


Der überraschende Anruf/ Brief/ SMS…

Die Unterhaltung die sich im Geschäft, Party, Studium, WG- Nachbarn ergibt

Der Sonnenschein zwischen dicken Wolken

Ein Besuch eines Freundes

Die Autopanne...


Wie langweilig wäre das Leben, wenn man/ich schon alles im Voraus wüsste?

Natürlich wäre es viel langweiliger und es wäre kein LEBEN mehr, sondern nur noch ein absitzen.

Aber wie ist es wenn die „gemachten“ Träume und Pläne anders kommen wie „geplant“?


Mir ist wieder sehr neu bewusst geworden oder mir wurde bewusst gemacht, wenn Dinge anders kommen wie ich sie mir erdachte oder mir ausmalte. Auch wenn man sich viele Überlegungen/ Gebete etc. macht und es wirklich gut schien, aber es kommt anders wie reagiere ich dann?


Unverständnis?

Fragend?

Zweifeln?

… gegenüber Gott?!?


Gott hat mir auf ein neues gezeigt (VIELEN DANK, war unbeschreiblich :) krass), wie ich mich in seine Hände fallen lassen soll, loslassen von all meinen eigenen Plänen, Vorstellungen und Überlegungen, so gut sie auch sind oder erscheinen.

Einfach VERTRAUEN und sich führen lassen, dass er das Richtige und bessere im Schilde führt, auch wenn es nach eigener Sicht unmöglich ist.


Den Gott hat es versprochen, dass er jeden leitet und führen will.


So will ich/ sollten wir lernen täglich neu unsere Pläne und Schritte in Gottes Hand WEGzugeben mit allen Gedanken, Zweifeln etc. und lernen zu VERTRAUEN und sich führen zu lassen von seinem Heilgen Geist.


Montag, 7. September 2009

Geniales Wochenende

Hochzeit, Zugfahrt, Verwandtschaft, Handballspiel, Polterabend, Geburtstag und viele liebe Menschen.
Letztes Wochenende ging es für mich nach Westerburg, da wir mit der Familie Samstags auf die Hochzeit meiner Cousine fahren wollten.

Freitags konnte ich Abends dann noch in der Gemeinde einen Geburtstag mitfeinern und anschließend auf den Polterabend eines Mannschaftskollegen, der an diesem Tag auch schon Standesamtliche Hochzeit hatte. Ach es war beides sehr schön, die viele bekannte Gesichter zu sehen, die ich dennoch zu selten sehe.

Die Hochzeit am nächsten Tag war im Hunsrück, so mussten wir morgens früh losfahren.
Es war eine sehr schöne Hochzeit. Außergewöhnlich war eine Zugfahrt in einer alten Bahn, mit der die Hochzeitsgesellschaft überrascht wurde. Wir fuhren mit der Bahn zwischen Weinbergen und der Nahe entlang bis wir an einem Gutshof angekommen sind. Dort fand das Kaffetrinken statt und danach hieß es auch schon wieder zurück. Lustig war auch, dass während der Zugfahrt viele Hobby Paparazzies und „Eisenbahnverrückte“ den Zug auf dem Weg photographierten.
Nach der Zugfahrt ging es ins Gemeindehaus zur Abendveranstaltung.
Die vielen einzelnen Programmpunkte würde ich am liebsten einzeln beschreiben, aber dies würde zuviel Text wie auch Zeit in Anspruchnehmen.
Ich kann nur sagen, es war ein sehr schönes, lebhaftes, Spaßiges Programm mit vielen Beiträgen.
Seien es Musikstücke, Videos, geniale Spiele, ein Mönchsvorträge, Bilder ….. und vielem mehr.
Ein weiteres „Höhepunkt“ für mich waren aber auch die Freunde und die Verwandtschaft zu sehen und mit ihnen zu reden und Spaß zu haben, wie auch ganz besonders das glückliche Brautpaar erleben zu können.

Sonntags nach dem Gottesdienst durften wir das Hochzeitsessen ein zweites Mal genießen. Darauf ging es dann wieder zügig nach Westerburg den mich erwartete noch ein Handballspiel. Was soll ich viel sagen, ich bin jedes Mal glücklich, wenn ich die Zeit ab und zu dazu finde, meiner Mannschaft in der Abwehr helfen zu können. Wir gewannen das Spiel, aber zum Feier blieb keine Zeit, den mein Zug nach Marburg wollte nicht warten.
In Marburg bin ich jetzt auch schon wieder und morgen heißt es dann wieder studieren, lernen und wieder in das „normale“ Leben eintauchen.

Donnerstag, 27. August 2009

Der Sommer

Der Sommer geht schon dem Ende entgegen und auch mein Sommerpraktikum ist heute zu Ende gegangen.
Mein Praktikum in den letzten 2 Monaten bestand daraus, dass ich eine Kinderfreizeit hier in Tabor mit geleitet habe. (siehe Blogeintrag)
Hinzu kam sind Samuel und ich eine Woche auf Allianz Konferenz in Bad Blankenburg gewesen und haben Werbung für Tabor gemacht.

Dies war eine sehr schöne und interessante Zeit. Erstens hat es Spass gemacht Tabor zu vertreten, aber auch die Zeit und die Gespräche mit den anderen Standleuten, wie auch mit den Besuchern war sehr bereichernd.
Besonders lustig war es, wenn wir mal kurzfristig für jemanden am anderen Stand eingesprungen sind, weil die zuständige Person kurz nicht da war. So wurden wir dann ganz schnell mal zu jemand der die SMD vertritt oder was sonst nicht noch.
Der Rest meines Praktikums bestand daraus, dass ich hier in Tabor zu arbeiten hatte. Spülen, Empfang, Apfel sammeln, Rasen mähen, Dinge schleppen, Putzen und vieles mehr. Es war mal etwas anderes so würde ich es bezeichnen. Natürlich habe ich nicht alles mit Freunden gemacht, aber dennoch versucht die Zeit locker zu nehmen und auch dabei Spass zu haben. --> Hat mehr oder weniger funktioniert.

Mein Urlaub
Genau ich hatte auch noch 2 Wochen Urlaub in den 2 Monaten.
So war ich einige Tage zuhause. Es war einfach ne geniale Zeit, weil so die meisten meiner Engsten Freunde auch zuhause waren und so wurde eigentlich jeder der Tage zusammen verbracht. Sei es Schwimmen und Grillen in einem alten Steinbruch, bei Rhein in Flammen, Wohnungsbau, Gottesdienst, Ultimate Frisbee und vieles mehr. Es war wirklich genial !!
Nebenbei habe ich noch mein Zimmer zuhause aufgeräumt. Bedeutet, dass ich meine alten Schulhefte von der 1 Klasse bis zur 13 sortiert und aufgeräumt habe.
Die Restlichen Tage war ich in Mainz bei einer Freundin. Auch dies war ne coole Zeit. Ob durch die City laufen und sich über die aktuelle Mode in den Kaufhäusern lustig machen oder abendliches chillen am Mainzer Strand oder oder oder ....
So und jetzt gehts auch wieder ins neue Semester ich bin sehr gespannt was auf mich warten wird und was ich dieses Jahr neu dazu lernen darf.


Eine Hürde habe ich noch zu bewältigen und zwar muss ich nächsten Montag (schriftlich) und Dienstag (mündlich) Griechisch schreiben. Daran könnt ihr gerne dran denken.
Bis dann



Samstag, 25. Juli 2009

....


Heute beim Fahrrad fahren ist mir etwas in den Sinn gekommen. Nämlich mir viel auf, dass für mich das Fahrrad fahren und das Leben sehr leicht zu vergleichen ist.

So bin ich heute einen sehr langen und schweren Berg hoch gefahren. Dabei ist mir mal wieder bewusst geworden, dass es mir viel leichter fällt den Berg zu meistern und mit mehr Motivation den Berg hoch zufahren, wenn ich nur gerade vor mein Vorderrad schaue.

Später aber wie es zu einer längeren und schnellen Abfahrt ging schaute ich meistens sehr weit nach vorne um mich auf die Gegebenheiten einzustellen, um nicht durch eine Kurve, Wurzel oder Steine zum Sturz komme.

Wie ähnlich ist es im meinem oder in der dem Leben anderer.

Wenn wir in schwierigen Situationen sind müssen wir/ ich lernen immer erst den nächsten Schritt zu machen. Das wir dann so viele kleine Schritte machen und uns nicht das ganze Problem direkt zur Brust nehmen und somit unsere ganze Kraft und Motivation abhanden kommt. So werden wir dann auch eher den ganzen Berg schaffen.

Aber wenn es leicht im Leben läuft sollen wir weit nach vorne schauen und aufmerksam sein, damit wir nicht durch Kleinigkeiten aus der Bahn geschmissen werden, die wir nicht kommen haben sehen.

Freitag, 24. Juli 2009

-TEF- Mein Sommerpraktikum





Letzte Woche fand hier in Tabor einen Kinder- und Jugendfreizeit statt. Meine Aufgabe war die Leitung der Kids (6-9 Jahre), dafür hatte ich auch noch 2 Mitarbeiter.
Besonders der erste Tag war sehr anstrengend, weil ich die Altersgruppe noch nicht gut einschätzen konnte. Ich musste erstmal lernen was den Kindern Spass machen könnte und was sie schon gut können, aber auch wie ich die etwas schwierigeren Kids behandel, damit sie nicht das komplette Programm stören.
Aber ab dem 2 Tag lief es eigentlich Tag für Tag besser.
Das Thema war Wilder Westen. So versuchten wir einige Spiele in und um den Wilden Westen zu machen.
Morgens gab es immer erst einen Entdeckerclub für die Kids, indem sie versuchten Rätsel zu Bibelgeschichten zu lösen. Ich war jeden Tag wieder neu überrascht wie gut sie sich in der Bibel auskannten (es waren alle Tabor Predigerkinder)
Danach gab es ein Veranstaltung für alle Altergruppe, in dieser Veranstaltung wurde viel gesungen und es gab ein tägliches Anspiel.
Danach ging es zur Bibelarbeit und zu weiteren Spielen. Wir haben meistens versucht die Bibelgeschichten in ein Wild West Story umzuschreiben, damit die Kinder mehr mitnehmen können, da sie die Standart Bibelgeschichten sowieso schon kannten. Bei den Spielen wurde alles mögliche gemacht ( Dosenwerfen, Labyrinth, Cowboydorf bauen, etc..)

Nachmittag war dann erstmal 3 Stunden Vorlesen und Gesellschaftsspiele angesagt. Am 3 Tag fingen wir an Lotto in der Zeit mit den Kindern zu spielen, besser gesagt die Kinder mit uns den sie erfanden das Spiel.
Danach gab es dann unterschiedliche Aktionen wie Schatzsuche, Schwimmbad, T- shirt bemalen, 1,2 oder 3 oder ein gemeinsamer Familiennachmittag (den die Besonderheit ist, dass die Eltern auch in der Zeit in Tabor sind und ein extra Programm haben, was die Freizeit auch zu etwas anderem macht) ...
Insgesamt muss ich sagen es hat mir viel Spaß gemacht.
2 Mal habe ich Abends dann noch bei den Teens mitgeholfen. Dies war auch ein schönes und gutes Erlebnis, weil es noch mal eine ganz andere Art war. So gab einen Männerabend mit Sumoringen und anschließendes reden über Beziehungen Mann- Frau und sonstiges. An dem anderen Abend gab es ein Segnungsabend.
Ich war froh, dass ich dort viel weitergeben durfte an die Teens, ob gemeinsam oder im persönlichen Gespräch.
Sonst habe ich Abends, auch wenn ich öfters platt war, oft noch was mit den Mitarbeitern und Leitern der anderen Altersgruppen gemacht. Insgesamt waren wir alle ein super Team und ich bin froh es gehabt zu haben und darinne arbeiten zu können.

Und weiter geht das Leben....